Eintrag Nr. 1
Kerstin Konz schrieb am 06.05.2009
Bielefelder Laborschule ist super. Ich war da mit Frau Lukawec und anderen Schuldruck-Studis. War super interessant. Waren sogar bei Otto Herz zu Gast. Der wohnt in Bielefeld. Wenn ihr ihm euer Projekt schildert lädt er euch vielleicht auch ein.

Aus der empfohlenen Homepage:
„Die Bielefelder Laborschule ist staatliche Versuchsschule des Landes Nordrhein-Westfalen. Sie wurde, zusammen mit dem benachbarten Oberstufen-Kolleg, 1974 nach den Vorstellungen und unter der Leitung des Pädagogen Hartmut von Hentig gegründet. Sie hat den Auftrag, neue Formen des Lehrens und Lernens und des Zusammenlebens in der Schule zu entwickeln und diese Ergebnisse der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. Ihre Arbeit ist also sowohl praktischer als auch theoretischer Natur. Ihre Organisationsstruktur entspricht diesem doppelten Auftrag: Sie
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besteht aus zwei Einrichtungen unter einem Dach. Die Versuchsschule Laborschule hat ein besonderes pädagogisches Profil sowie einen bleibenden pädagogischen Entwicklungsauftrag. Die Wissenschaftliche Einrichtung Laborschule begleitet und unterstützt diesen Prozess und wertet ihn aus. Beide Einrichtungen werden durch eine Gemeinsame Leitung gesteuert. Die Ergebnisse der praktischen und theoretischen pädagogischen Entwicklungsarbeit sind in zahlreichen Publikationen dokumentiert. Der Laborschule ist außerdem ein Wissenschaftlicher Beirat zugeordnet (Beschluß der Landesregierung Nordrhein-Westfalen vom 24. Oktober 1989). Die Laborschule ist Gründungsmitglied des Schulverbundes "Blick über den Zaun". Veröffentlichungen aus und über die Laborschule

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Eintrag Nr. 2
olchemist schrieb am 06.05.2009
Wenn Ihr schon mal in Berlin seid, könnt Ihr die Junge Akademie zu dem Thema befragen. Die haben dazu sogar eine eigene Arbeitsgruppe.

Aus ihrer Webseite: Die Geschichte der Jungen Akademie
„Die Junge Akademie wurde am 29. Juni 2000 für zunächst 10 Jahre gegründet. Am Anfang stand die Kritik der Gründerväter und -mütter an den Missständen des deutschen Wissenschaftssystems, das dem wissenschaftlichen Nachwuchs wenig Möglichkeiten bietet, sich frei zu entfalten und das System mitzugestalten.
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"Die leitenden Vorstellungen waren ganz einfach. Wir haben den Eindruck, daß das deutsche Wissenschaftssystem in herausragender Weise altersfreundlich ist - ein Sachverhalt der durch die Akademien in gewisser Weise symbolisiert wird ...

Die Entfaltung des Nachwuchses wird verlangsamt. Er wird zu spät selbständig und zu lange gerontokratisch beherrscht oder paternalistisch betreut. In der geistigen Blüte seiner Jahre hat er nur wenig Möglichkeiten, sich autonom und institutionell abgesichert in den Wissenschaftsprozeß einzubringen und diesen - und damit seine Zukunft! - mitzugestalten. Demnach müßte es geradezu die Pflicht einer etablierten und selbstkritischen Akademie sein, sich der Gründung einer Akademie der Jungen anzunehmen. Sie könnte ein erster und bescheidener Versuch sein, wenigstens an einem Punkt bestehende Mängel zu kompensieren." (Dieter Simon)


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Eintrag Nr. 3
Florian schrieb am 06.05.2009
Ihr solltet mal in der Landesschule Pforta vorbeischauen - sieht aus wie Hogwarts und außerdem haben sie dort ein super Astronomie-Programm! Genauso wie das Helmholtz-Gymnasium in Heidelberg - das ist echt sehenswert.

Von ihrer Webseite: „Die Landesschule Pforta
„ist ein traditionsreiches Internatsgymnasium in Trägerschaft des Landes Sachsen-Anhalt mit einem besonderen Konzept zur Begabtenförderung in den Bereichen Sprachen, Musik und Naturwissenschaften. Gelegen im Saaletal etwa 60 km von Leipzig entfernt, wurde die ehemalige Klosteranlage schon 1543 vom Kurfürsten Moritz von Sachsen in eine Internatsschule umgewandelt, um begabte Knaben bestmöglich auf ein Universitätssstudium vorzubereiten. Nach den napoleonischen Kriegen wurde Schulpforte preußisch und entwickelte sich im 19. Jh. zu einem der berühmtesten Gymnasien Deutschlands. Nach den Umbrüchen, die im 20. Jh. zunächst die NS-Diktatur und dann die DDR mit sich brachten, befindet sich die Schule heute in Trägerschaft des Landes Sachsen-Anhalt.

In Pforta leben und lernen ungefähr 300 Schüler, inzwischen mehr Mädchen als Jungen, aus allen Teilen Deutschlands von der 9. bis zur 12. Klasse. Aufnahmebedingungen sind gute schulische Leistungen, das Bestehen der Aufnahmeprüfung für einen der drei Spezialzweige, soziales Engagement und eine hohe Motivation, sich den besonderen Herausforderungen des Internatslebens zu stellen. Das Anliegen des Schulgründers, begabte Schüler ohne Rücksicht auf den sozialen Status oder das Einkommen der Eltern zu fördern, wird auch vom Land Sachsen-Anhalt weiterhin beachtet. Daher betragen die Kosten für das Internat nur 300 Euro im Monat, für Landeskinder aus Sachsen-Anhalt sogar nur 200 Euro. Zusätzliche Unterstützung erhält die Schule von der Stiftung Schulpforta und anderen Förderern ...
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Eintrag Nr. 4
hubmas schrieb am 07.05.2009
Mein Vorschlag: Ich würde gerne Thomas Unruh in Hamburg kennenlernen. Er ist ein Praktiker in der Lehrerausbildung und hat die Internetseite guterunterricht.de. Das spricht doch für sich. Ein Schwerpunkt ist das Selbstständige Lernen. Seit Jahren fördert er den Einsatz neuer Medien im Unterricht (Notebookklasse), vergißt aber die alten Medien nicht. So sind zahlreiche Tafelbilder gesammelt. Fotostreams und Unterrichtsvideos von Sozialformen des Unterrichts sind anregend. u.v.m. siehe Internet! Literatur: Thomas Unruh und Susanne Petersen: Guter Unterricht

Thomas Unruh: Gute Fachleiter
* können gut organisieren
* sind klar in der Beurteilung, machen ihre Kriterien transparent
* sind engagiert, können mitreißen und inspirieren
* können zur Bewältigung schwieriger Situationen motivieren
* können Seminare ertragreich und methodisch einfalls- und abwechslungsreich gestalten
* behandeln relevante Themen
* sind fachlich sehr kompetent
* leben ihre Ansprüche an guten Unterricht in der Seminargestaltung vor
* können gut moderieren
* sind kompetent in Zeitmanagement
* können Kritik mit konstruktiven Perspektiven vermitteln
* können ermutigen
* haben Mut, auch Unbequemes anzusprechen
* können Konflikte aushalten und vermitteln
* können eine angemesssene Balance zwischen Nähe und Distanz herstellen
* können gut unterrichten und zeigen aufgrund ihrer Praxiserfahrung glaubwürdig, dass sie wissen, wovon sie sprechen
* legen ihre Kompetenzen und ihre Grenzen offen
* sind auch Lernende
* können Referendarinnen und Referendare „loslassen“ und auf deren Kompetenzen vertrauen
* beteiligen die Referendarinnen und Referendare intensiv bei der Seminarplanung und -gestaltung
* können Kontakt herstellen
* befördern Gruppenprozesse
* sind teamfähig
* sind konstruktiv
* können eine konstruktive Seminaratmosphäre herstellen
* können sich in die Lage von Lernenden versetzen und haben Verständnis für deren Probleme und Ängste
* können zuhören und Ruhe ausstrahlen
* können schweigen
* lachen und spielen gerne


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Eintrag Nr. 5
Christian Spannagel schrieb am 07.05.2009
Hallo zusammen! Vielen herzlichen Dank für die tollen bislang eingegangenen Hinweise! Wir freuen uns über noch ganz viel mehr Hinweise! :-) Und weil ich schon ein paar mal angefragt wurde: Es muss nicht unbedingt etwas mit Schule zu tun haben (darf aber natürlich!). Wenn ihr einen tollen Lerncoach kennt oder ein Jugendhausprojekt, das in irgendeiner Weise was mit Lernen zu tun hat, oder... welche Ideen habt ihr?